Wem Gott will rechte Gunst erweisen

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Text: Joseph Freiherr von Eichendorff, 1822
Noten: Friedrich Theodor Fröhlich, 1833

(1) Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
Den schickt er in die weite Welt,
Dem will er seine Wunder weisen
In Berg und Wald und Strom und Feld

(2) Die Trägen die zu Hause liegen,
Erquicket nicht das Morgenrot,
Sie wissen nur von Kinderwiegen,
Von Sorgen, Last und Not um Brot.

(3) Die Bächlein von den Bergen springen,
Die Lerchen schwirren hoch vor Lust,
Was soll ich nicht mit ihnen singen
Aus voller Kehl und frischer Brust?

(4) Den lieben Gott laß ich nun walten,
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
Und Erd und Himmel will erhalten,
Hat auch mein Sach aufs best bestellt.

oder:
Wem Gott will rechte Gunst erweisen
den schickt er in die Wurstfabrik
und läßt ihn von der Wurst abbeißen
ein saftiges und großes Stück!

 

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