Draußen in Sievering.
Text: Hans Adler, Noten: Johann Strauß Sohn
Aus der Operette "Die Tänzerin Fanny Elssler"

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(1) Es dämmert schon, der Tag ist aus, kein Mädel bleibt da gern zu Haus'.
Sie schlüpft in ihr getupftes Kleid und ist für ihren Schatz bereit.
Er fragt galant 'Wo willst' denn hin, was ist denn los, heut' Nacht in Wien?'
Da lächelt sie und sagt ganz still 'Du weißt ja, was ich will...'


Refrain:
Draußen in Sievering blüht schon der Flieder. Merkst du's, spürst du's, hast du's g'seh'n.
So eine Frühlingsnacht kommt nicht bald wieder, heute, füh'l ich, s‘muss was g'scheh'n.
Draußen im Sievering blüht schon der Flieder. Lockend wie ein leises Fleh'n,
duftend im Mondenschein zieht sich ins Herz hinein. Merkst du's, spürst du's, hast du's g'seh'n.

 
(2) Ein kleines Haus, von uns entdeckt, wo grün ein Kranz am Tore steckt.
Ganz weit von Hast und Lärm der Zeit schenkt dort der Wirt die Seligkeit.
Ein Gartenzaun am End' der Welt, der alles Glück umschlossen hält,
daß man sich dorthin sehnt zu Zwein, das macht nicht nur der Wein!


Refrain:

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